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Wettbewerbsvorteile schaffen durch agile Methoden – der Trend in der Automobilzulieferindustrie

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Immer mehr Projekte, komplexere Aufgaben, kürzere Entwicklungszeiten – Projekte im Bereich der Automobilzulieferer mit Agilen Methoden termintreu und kosteneffizient abwickeln.
Wie erweckt man bei Entwicklern einen Teamspirit? Wie lassen sich Hindernisse schnellstmöglich beseitigen und richtig eskalieren? Wann kann ein Projekt realistisch abgeschlossen werden? Fragen, auf die die agile Projektmanagementmethode SCRUM Antworten gibt. SCRUM - eine mächtige Methode, bei richtiger Anwendung.
Der heutige Produktlebenszyklus ist kürzer denn jemals zuvor. Lag der Produktlebenszyklus von Fahrzeugen in den 70ern im Schnitt noch bei acht Jahren, waren es in den 90ern bereits nur noch drei Jahre. Heute bekommt ein Auto sein erstes Facelift oft bereits schon nach zwei bis drei Jahren.

Die Herausforderung für Firmen in der Automobilzuliefererindustrie ist daher, die Herstellungsprozesse zu entwickeln, diese zu optimieren und Qualitätsziele zu erreichen – parallel zur Kundenproduktentwicklung – eine Aufgabe, die wir von der IMIG in mittelständischen Automobilzuliefererunternehmen mit der Agilen Methode SCRUM so umgesetzt haben, dass Meilensteine termingerecht und wirtschaftlich erreicht werden.

Drei grundlegende Erfolgsfaktoren von SCRUM:

  • Transparenz
Häufig ist die nicht vorhandene Transparenz in einem Projekt die Basis für falsche Entscheidungen. Der Status des Projekts ist nicht ersichtlich, Entscheidungsvorlagen fehlen oder sind schlecht ausgearbeitet, Eskalationen sind oberflächlich (oftmals bzgl. Kapazität).

Die Agile Projektmanagementmethode SCRUM schafft mit dem Product Backlog und der Impediment List eine Übersicht über anstehenden Aufgaben bzw. zu erstellenden Funktionen sowie über Hindernisse, die es verhindern Aufgaben abzuarbeiten. Eine anschließende Auswertung der Hindernisse hat in einigen Projekten aufgezeigt, dass nicht die fehlende Kapazität das Hauptproblem ist, sondern schlechte bis hin zu fehlender Kommunikation innerhalb des Projektteams. SCRUM wiederum bietet durch verschiedene Artefakte den Rahmen die Kommunikation zu fördern und hat das Potenzial die Transparenz im Projekt zu verdoppeln.

  • Anpassungsfähigkeit (Sprintplanung, Daily SCRUM, SCRUM Review)
Durch die immer komplexer werdenden Produkte ist nicht nur Transparenz für den Erfolg eines Projektes entscheidend. In der Anwendung von SCRUM im Bereich der Automobilzulieferer hat sich ebenfalls gezeigt, dass es notwendig ist, auf neue Informationen aus den Entwicklungsabteilungen, der Linienorganisation oder vom Kunden direkt reagieren zu können. SCRUM bietet dabei durch weitere Elemente wie den Sprint, die Sprintplanung und das Daily SCRUM entsprechende Möglichkeiten.

Der Sprint ist ein definierter Zeitraum von 2-4 Wochen, in dem die in der Sprintplanung festgelegten Ziele erreicht werden sollen. In der Sprintplanung werden gemeinsam durch das SCRUM Team - eine Rolle im SCRUM Framework, die alle notwendigen Know-how Träger um das Projekt erfolgreich zu erarbeiten beinhaltet - Aufgaben bzw. zu erstellende Funktionen und Ziele aus dem Product Backlog in den Sprint Backlog übernommen. Ein tägliches Treffen, genannt Daily SCRUM, von ca. 15 Minuten gleicht den Bearbeitungsstatus ab und nimmt ggf. neue Hindernisse auf. Alle oben genannten Regeltermine (Daily SCRUMs) werden durch den SCRUM Master, welcher ebenfalls Teil des SCRUM Teams ist, moderiert und organisiert. Es kann somit schneller und effizienter auf Probleme reagiert werden. Ein essentieller Vorteil, der sich merklich auf Zeit, Mitarbeiterzufriedenheit und Kosten auswirkt.

SCRUM

  • Überprüfbarkeit (Definition of Done, SMART, 3M)
Ein weiteres Problem der Projektbearbeitung in komplexer Umgebung ist es, dass oftmals keinem der Projektbeteiligten richtig bewusst ist, zu welchem Zeitpunkt bereits ein Teilziel erreicht ist. Am deutlichsten macht sich dies in der Softwareentwicklung bemerkbar.

Deshalb ist es immens wichtig aussagekräftige Definitionen der Ziele in der Sprintplanung zu erarbeiten. Es erleichtert die Zusammenarbeit der Projektmitarbeiter untereinander, schafft Transparenz und vereinfacht die Abnahme von Teilzielen. Gleichzeitig bemerkt das Projektteam frühzeitig, ob es die Ziele erreichen kann oder nicht. Für das Projektteam sowie die Stakeholder macht es das Projekt überprüfbar – klare Ziele führen zu klaren Aussagen gegenüber dem Status. Dies erhöht die Planungssicherheit und hilft dem Management zu verstehen, in welcher Phase sich das Projekt befindet.

Qualifikation Mitarbeiter

Wird SCRUM in der Automobilzulieferindustrie richtig eingeführt und umgesetzt, erfolgt ein Umdenken der Organisation in Bezug auf Termine und Kosten. Dafür sind die Unterstützung des Managements sowie die Qualifizierung der Mitarbeiter notwendig. Durch Grundschulungen für die Projektmanager, Teammitglieder und Stakeholder wird der Nutzen von SCRUM aufgezeigt und die richtige Anwendung vermittelt. Für die richtige Durchführung werden SCRUM Master im Unternehmen benötigt, die wir von der IMIG praxisnah schulen, u.a. mit unserer SCRUM Master Business Simulation, welche insbesondere für die Automobilzulieferindustrie zugeschnitten ist.

Die richtige Anwendung von SCRUM bietet daher folgenden Nutzen:

  • Erhöhung der Termintreue
  • Schnelleres Erkennen von Abweichungen
  • Schnelleres Erkennen von Claim relevanten Themen
  • Schnelles Einleiten von Maßnahmen und regelmäßige Prüfung der Nachhaltigkeit
  • Trennung von unzureichend geklärten und bearbeitungsfähigen Inhalten
  • Frühere Risikominimierung           
 
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