Ihr Partner für profitable Unternehmensentwicklung

Interessanter Projektbericht über ein Business Excellence Programm bei einem schwäbischen Mittelständler im Maschinen- und Anlagenbau

am .

Themenschwerpunkte, die innerhalb des Business Excellence Programms bearbeitet, begleitet und implementiert werden:

  • Einführung der agilen Projektmanagementmethode SCRUM in den Bereichen der mechanischen und elektrischen Konstruktion, Hard- und Softwareerstellung und Inbetriebnahme
  • Verbesserung von Management-, Kern- und Support-Prozessen anhand einer neuen Prozessmodellierung
  • Kontinuierliches Reporting über Projektstatus sowie Projektfortschritt anhand von Projekt-, Themen- und Prozessaudits
  • Einführung des Multi-Projektmanagements in Pilotprojekten
  • Einführung der Design to Cost Methodik

Um einen detaillierteren Einblick in die einzelnen Themenschwerpunkte und damit geleisteten Inhalte zu bekommen, werden nachfolgend alle genannten Themen in Kurzform vorgestellt:

Einführung der agilen Projektmanagementmethode SCRUM

Immer mehr Projekte, komplexere Aufgaben, kürzere Entwicklungszeiten – Projekte im Maschinenbau mit Agilen Methoden termintreu und kosteneffizient abwickeln. Wie erweckt man einen Teamspirit? Wie lassen sich Hindernisse schnellstmöglich beseitigen und richtig eskalieren? Wann kann ein Projekt realistisch abgeschlossen werden? Fragen, auf die die agile Projektmanagementmethode SCRUM Antworten gibt.

Der heutige Produktlebenszyklus ist kürzer denn jemals zuvor. Die Herausforderung für Firmen im Maschinen- und Anlagenbau ist daher die Maschine, zur Fertigung, Montage und Prüfung parallel zum Produkt zu entwickeln – eine Aufgabe, die wir von der IMIG in mittelständischen Maschinenbauunternehmen mit der Agilen Methode SCRUM so umgesetzt haben, dass Meilensteine termingerecht und wirtschaftlich erreicht werden. Die richtige Anwendung von SCRUM bietet daher folgenden Nutzen:

  • Erhöhung der Termintreue und Transparenz
  • Schnelleres Erkennen von Abweichungen (Überprüfbarkeit)
  • Schnelleres Erkennen von Claim relevanten Themen
  • Schnelles Einleiten von Maßnahmen und regelmäßige Prüfung der Nachhaltigkeit
  • Trennung von unzureichend geklärten und bearbeitungsfähigen Inhalten
  • Frühere Risikominimierung

Verbesserung von Unternehmens-, Management- und Support-Prozessen anhand einer neuen Prozessmodellierung

Aufgrund der zunehmenden Verbreitung von integrierten Managementsystemen führt inzwischen kein Weg mehr an den Unternehmensprozessen als Ausgangspunkt für Managementsysteme vorbei. Bewährt hat sich dabei ein Vorgehen in 4 Schritten:

  1. Erfassen der Unternehmensprozesse und Untergliederung in Management-, Kern-,
    und Supportprozesse
  2. Darstellung der Abfolge, Festlegung von Verantwortlichkeiten und dessen Wechsel
    wirkungen
  3. Steuerung der Prozesse
  4. Verbesserung/regelmäßige Updates der Prozesse

Die Unterscheidung in Management-, Kern- und Support-Prozesse dient lediglich einer Untergliederung und der besseren Übersicht, beinhaltet aber keine Wertung über die Wichtigkeit oder Bedeutung der Prozesse. Da dieses Prozessmodell die Grundlage aller weiteren Arbeiten ist, ist in erster Linie wichtig, dass es von der Unternehmensführung sowie von den Mitarbeitern verstanden, akzeptiert und anschließend im Arbeitsalltag auch gelebt wird. 

Kontinuierliches Reporting über Projektstatus sowie Projektfortschritt anhand von Projekt-, Themen- und Prozessaudits

Die Definition für Projektaudits laut dem ProjektMagazin lautet folgendermaßen: "Projektaudit" ist die Überprüfung und Bewertung eines Projekts durch eine neutrale Instanz hinsichtlich erzielter Ergebnisse und Qualität seiner Durchführung.“

Ähnlich ist die Vorgehensweise bei Themen- und Prozessaudits. Der Fokus in diesen Audits liegt allerdings nicht auf dem Gesamtprojekt und dessen Fortschritt, sondern auf den projektbegleitenden Prozessen. Um den Erfolg abzusichern ist es notwendig innerhalb der Matrixorganisation sich die Projekte und die funktionale Organisation anzusehen. Die Audits helfen den Mitarbeitern die neuen Themen besser zu verstehen und anzuwenden.

Einführung des Multi-Projektmanagements in Pilotprojekten

Ohne die aktive Steuerung von Projekten werden gewisse Potenziale im Unternehmen verschenkt. Alles wird euphorisch begonnen, aber nur halbherzig beendet. Die Mitarbeitermotivation sinkt, da viele Mitarbeiter negative Einstellungen im Projektmanagement entwickeln, wie z. B.: „Termine halten wir eh nie ein.“ Die Qualität wird durch hohe Parallelität ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Oft entsteht dieses Bild bei Unternehmen, die versuchen eine hohe Anzahl an Projekten gleichzeitig zu bearbeiten.

Im Prinzip stellt es sich wie ein Fluss dar, der auf eine Engstelle trifft und bei der die Flanken hohen Druck aushalten müssen. Mit aktivem Steuern aller im Unternehmen vorhandener Projekte, gelingt es den Fluss kontrolliert durch die Engstelle zu leiten. Mit klar strukturierten Reports und eindeutigen Kenngrößen schafft man es das Unternehmen gleichmäßig auszulasten, die Mitarbeitermotivation konstant zu halten, Synergien zu nutzen und Ressourcen effizient einzusetzen.

Die Herausforderung für die mittelständischen Maschinenbauer ist es nun die zu bearbeitenden Projekte so abzuarbeiten, das der Druck an den Engstellen möglichst gleichmäßig und verträglich ist.

Einführung der Design to Cost Methodik

Materialauswahl, Fertigungsverfahren, Anzahl der Fertigungsschritte, Montagekomplexität, Wartungsmöglichkeiten und viele weitere Faktoren bestimmen die Herstellkosten eines Produktes. Jeden dieser Faktoren können Sie in der Entwicklung eines Produktes beeinflussen. Mit der Methode „Design to Cost“ bestimmen Sie gezielt die Herstellkosten und können so am Markt erfolgreich bestehen.

Am Anfang des Produktlebenszyklus stehen das Konzept und die Entwicklung des Produkts. Hier wird festgelegt, welche Kosten das Produkt später in der Produktion haben wird. Die Einflussnahme auf Kosten für ein Produkt wird im Produktlebenszyklus mit fortschreitender Zeit immer geringer. Daher ist es unausweichlich sich Ziele der Herstellkosten schon zu Beginn der Entwicklung zu setzen. Um Design to Cost anzuwenden, ist es notwendig, den Zielpreis des Produktes zu kennen. Daher muss vorab ermittelt werden, welchen Zielpreis das neu entwickelte Produkt am Markt haben soll.

Falls Sie zu den vorgestellten und/oder verwandten Themen mehr Informationen, Inhalte oder interessante Projekte in Planung haben, kontaktieren Sie uns gerne.

Gerne können Sie sich auch bei unserem IMIG Newsletter anmelden. So erhalten Sie immer alle wichtigen Infos kompakt und bequem per Mail zugestellt: Anmeldung zum IMIG Newsletter

 

Kontakt

IMIG AG
Poststraße 35-37
D-71229 Leonberg
Tel.: +49 (0) 7152/92846-0
Fax: +49 (0) 7152/92846-20
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!