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Engpassorientierte ConWIP-Steuerung

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Auftragseingang und Produktionskapazitäten ausgleichen und Steuerungsprozesse vereinfachen

ConWIP steht für „Constant Work in Process" und ist die Anwendung des Zieh-Prinzips auf die Steuerung von Produktionsbereichen bei denen der herkömmliche Nachzug durch Supermärkten nach der „reinen" Lehre des Wertstrom-Designs nicht möglich ist. Eine große Rolle spielt dabei das frühe Erkennen und aktive Management von Engpässen, um diese auf der planerischen und operativen Ebene zu steuern.

ConWIP basiert auf dem Konzept den Bestand in der Produktion/Fertigung auf einem konstanten, optimalen Level zu halten. Zum einen wird ein „Verstopfen" der Produktion und damit eine Leistungsreduzierung vermieden. Zum anderen wird sichergestellt, dass an den Engpassmaschinen/-anlagen immer genügend Aufträge anstehen (= Maximierung der Ausbringung).
 
Die engpassorientierte ConWIP-Steuerung entspricht der folgenden Grund-Charakteristik:
  • Auf das gesamte Arbeitssystem bezogene nivellierte Einplanung und Freigabe von Aufträgen
  • Einfachheit des Steuerungsprozesses und geringere Fehleranfälligkeit in der Planung
  • Engpassorientierte Planungsaktivitäten
  • Hohe Vorhersagegenauigkeit von Durchlaufzeiten
  • Eliminierung bzw. deutliche Reduzierung der Eingriffe von außen
  • Reduzierung in der Streuung von Durchlaufzeiten

Durch Umstellung auf eine ConWIP-Steuerungsstrategie lassen sich folgende Ergebnisse erzielen:

  • Verbesserung der Lieferfähigkeit und der Termintreue
  • Reduzierung der durchschnittlichen Durchlaufzeiten und Bestände
  • Minimierung des Planungsaufwandes
  • Verbesserung der Produktivität
  • Steigerung der Flexibilität

Beim ConWIP-Ansatz geht es um eine einfache und effektive Möglichkeit die Produktionsplanung und -steuerung ohne größere IT-Unterstützung bzw. mit der Einbindung in bestehende IT-Strukturen zu gestalten. Dabei bezieht sich ConWIP im Gegensatz zu einer Kanban-Steuerung, bei welcher einzelne Arbeitsstationen geplant werden, auf einen größeren Fertigungsbereich.

In diesem Bereich kann aufgrund produktabhängiger, stark schwankender Bearbeitungszeiten, wechselnder Bearbeitungsfolgen oder auch Mehrfachdurchlauf der
gleichen Prozesse eine Detailplanung, bzw. eine Zieh- oder Fließfertigung nur schwierig umgesetzt werden.
 
Den Artikel als pdf: pdfConWip.pdf

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