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Studie - „Verbreitung der LEAN-Philosophie bei Industrieunternehmen in Deutschland“

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In einer Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Baden Württemberg (DHBW), Stuttgart hat die IMIG International Management and Innovation Group AG eine Studie zur Verbreitung der LEAN-Philosophie und der tatsächlichen Anwendung von Lean-Prinzipien, Methoden und Tools bei der produzierenden Industrie in Deutschland erstellt. Diese wurden im Rahmen des Manufacturing Excellence Day der DHBW am 7. März in Stuttgart der Öffentlichkeit vorgestellt.
Zielsetzung der Studie war insbesondere die Ausprägung bei Einführung und operativem Anwenden der LEAN-Philosophie zu untersuchen, Erfolgsfaktoren zur nachhaltigen Implementierung zu identifizieren und daraus Potentiale für die Wettbewerbsfähigkeit der produzierenden Industrie in Deutschland abzuleiten.
Als Basis der Befragung dienten die produzierenden Unternehmen aus der Liste der 1.000 umsatzstärksten deutschen Weltmarktführer (Quelle: Professor Bernd Venohr für Manager Magazin, 2010). Alle Unternehmen, die sich an der Umfrage beteiligt haben, befassen sich bereits mit dem Thema LEAN. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass nach Expertenschätzungen (Quelle: Zeitschrift „Produktion", Ausgabe 28.02.2013) nur ca. 10% der deutschen Industrieunternehmen Lean wirklich anwenden, kann bei einer verwertbaren
Rücklaufquote von 7% von repräsentativen Ergebnissen hinsichtlich der Anwendung von LEAN ausgegangen werden. Teilnehmende Unternehmen kommen zu jeweils ca. einem Drittel aus der Automobil- und Automobilzulieferindustrie sowie aus dem Maschinen- und Anlagenbau. Das restliche Drittel setzt sich aus Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen zusammen (Elektronik-, Elektrotechnik-, Konsumgüter-, Gebrauchsgüter- Chemie-, Pharma- Medizintechnik- und Nahrungsmittelindustrie).
Überwiegend verfolgen die beteiligten Unternehmen den klassischen Weg mit dem Start in Produktions- und Logistikbereichen. Die Anwendung der LEAN-Philosophie in den Bereichen Vertrieb, Produktentwicklung und Administration ist deutlich schwächer ausgeprägt und bietet deshalb zusätzlich Potenziale zur weiteren Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.
Als wesentliche Erfolgsfaktoren zur nachhaltigen Umsetzung der LEAN-Philosophie wurden bei der Studie folgende Aspekte herausgearbeitet:
  1. Top Management: Diese sind verantwortlich für ein klares Commitment zum Lean Management mit der Festlegung von Vision und Mission des Lean-Ansatzes.
  2. Unterstützung durch das Top-Management sowie die Einbindung Mitarbeiter aller Hierarchieebenen als ein wesentliches Element der Veränderung („Changing of Mindset"), damit eine Kultur der ständigen Verbesserung erzielt werden kann.
  3. Sicherstellung der Transparenz und der Nachvollziehbarkeit des Vorgehens mit einem zielorientierten Umsetzungsmanagement, welches auch die entsprechenden Ressourcen sicherstellt, der Ausrichtung auf entsprechende Ziele und (Prozess-)Kennzahlen
    sowie einer effektiven Kommunikation als verbindendes Element.
  4. Sicherstellung eines zielgerichteten Wissenstransfers und der effektiven Qualifizierung aller eingebundenen Mitarbeiter zur Einhaltung des Kongruenz-Prinzips aus Aufgabe, Verantwortung und Kompetenz.
  5. Ganzheitlicher, systemischer Ansatz mit der Fokussierung auf alle relevanten Unternehmensprozesse.
  6. Zielorientierte Gestaltung der spezifisch auf das Unternehmen angepassten Prinzipien, Methoden und Tools.
  7. Klare Festlegung der Verantwortlichkeiten für die Organisation des Lean Management Ansatzes, angepasst auf die unterschiedlichen Hierarchieebenen der eingebundenen Mitarbeiter.
Mit der Berücksichtigung der Erfolgsfaktoren ergeben sich hervorragende Möglichkeiten relevante Prozesskennzahlen positiv und nachhaltig zu beeinflussen. Durch die Steigerung der Effektivität und der Effizienz können zum einen die finanziellen Kennzahlen positiv beeinflusst werden. Zum anderen ergibt sich eine signifikante und nachhaltige Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, die LEAN nachhaltig anwenden. Die umfassendere Nutzung dieses Potentials kann einen erheblichen Beitrag zur langfristigen Sicherstellung der globalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie leisten.

Weitere Informationen

Die Studie wurde im Rahmen einer Projektarbeit von Tobias Niclas Siebold an der Dualen Hochschule Baden Württemberg, Stuttgart im 4. Quartal 2012 durchgeführt und im 1. Quartal 2013 ausgewertet. Die Betreuung erfolgte durch Dipl.-Ing. Gerald Widmaier, verantwortlich für das Themenfeld „Operational Excellence" bei der IMIG AG, einer global agierenden Unternehmensberatung mit Hauptsitz in Leonberg.

Die vollständige Studie kann kostenlos angefordert werden bei:
IMIG International Management and Innovation Group AG
Frau Lisa Lang
Poststraße 35-37
71229 Leonberg
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Internet: www.imig-ag.de

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